| Datum | Titel der Veranstaltung |
|---|---|
| 04.02. | KGR-Wochenende |
| 07.02. | Frühstück und mehr |
| 08.02. | Taizé-Gebet |
| 09.02. | Frauengesprächskreis... |
| 09.02. | Spendenabgabe für Fl... |
| Uhrzeit | Ort |
|---|---|
| Samstag, 04.02.: | |
| 19:00 | Heiliggeistkirche |
| Sonntag, 05.02.: | |
| 09:30 | Martinskirche |
| 09:30 | Johanneskirche |
| 10:45 | Thomasgemeindehaus |
| 10:45 | Paulusgemeindehaus |
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Wieder zeigt sich die Natur von ihrer harten und grausamen Seite. Die Flutkatastrophe in Pakistan nimmt ungeahnte Auswirkungen an. Die Not steigt in einem Maße, wie wir es uns kaum vorstellen können. Es trifft – und das ist die bittere Realität – mal wieder die Ärmsten der Armen und die Kinder sind dabei vor allem die Betroffenen.
Was macht es so schwer den Flutopfern zu helfen? Da ist sicher das ungeheuerliche Ausmaß dieser Flutkatastrophe, bei der noch kein Ende abzusehen ist, da der Monsun noch einige Wochen gehen wird und die Lage weiter angespannt bleibt. Da ist die Überforderung der pakistanischen Regierung rasch und zügig zu helfen, da dies logistisch und verkehrstechnisch in den riesigen überfluteten Gebieten kaum zu bewältigen ist. Da ist ein Land, das mit der Taliban schon genug gefordert ist und in dem die Korruption zum Alltag gehört.
Aber da sind eben auch die Millionen Menschen, die unter all diesen Umständen leiden und zunehmend verärgert, enttäuscht und hoffnungslos werden. Den Fluten entronnen, sind sie nun dem Durst und dem Hunger, der eigenen Ausweglosigkeit ausgeliefert. Welche Tragödien spielen sich dort ab? Wie viele Menschen, vor allem wie viele Kinder werden noch sterben müssen? Tröstlich ist: Langsam rollt die Hilfewelle an, hoffentlich nicht zu langsam für die vielen Notleidenden. Sehr viele Staaten erhöhen ihre Gelder, um die Not zu lindern. Das ist dringend nötig. Doch die Staatengemeinschaft kann es nicht alleine richten. Pakistan ist auf internationale Hilfsorganisationen angewiesen, die mit ihrer Erfahrung und ihrer Ausrüstung helfen können.
Nur reicht es nicht aus Verantwortung zu übertragen und abzugeben?Was macht es uns so schwer den Flutopfern zu helfen? Ist es das ferne Land oder die islamische Religion? Ist es die Taliban oder die korrupte Gesellschaft?
Vor der aktuellen und existentiellen Not von Menschen dürfen wir nicht die Augen verschließen. Humanitäre Hilfe darf keine Grenzen kennen, für Christen allzumal. Auch wir sind gefragt mit unseren Gebeten und unserer Spendenbereitschaft. Denn wer Hilfe in seinem Leben erhalten hat oder erhält, der ist auch bereit anderen zu helfen. Bereitschaft zu helfen ist von allen Seiten mehr als dringend nötig, damit die Menschen in Pakistan wieder Boden unter den Füßen bekommen und weiterleben können.
Spendenaufruf der Kirchengemeinde
Pfarrer Ulrich Theophil
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